Über den Sinn der Kampfhundeverordnung

                           ........ lässt sich wahrlich diskutieren...........

Warum Dann eigentlich Wesenstests?

Das Wesen eines jeden Hundes ist vielfältig. Den in jedem Fall "guten" und den "bösen" Hund gibt es nicht. Es lässt sich auch nicht testen, wie der Hund in einer jeden Stresssituation reagieren wird. Man kann höchstens von Rassen sprechen, die zuchtbedingt Neigungen mit sich bringen. Herdenschutzhunde zum Beispiel. Insbesondere bei den Herdenschutzhunden, existieren etliche Rassen, die nirgendwo gelistet sind, obwohl diese im Durchschnitt (!) bereits bei geringeren Misständen in Erziehung und Haltung dazu tendieren aggressive Verhaltensweisen zu entwickeln. Der Kangal steht auf der Liste in Bayern ganz oben, der Kuvasz jedoch nicht. Wie sinnvoll sind unsere Wesenstests dann eigentlich noch?

Das fragen sich nicht nur Hundetrainer, sondern auch Hundegutachter, die für die Durchführung der Wesenstest zuständig sind.

 

Wie kann es zum Beispiel sein, dass ein Rottweiler, der jagdlich geführt wird keinen Wesenstest absolvieren muss? Welcher Jäger hat schon einen einwandfrei kontrollierbaren Hund? Warum muss ein Polizist mit seinem ausgebildeten Schutzhund keinen Wesenstest absolvieren, wo doch jedem einleuchtet, dass von derartig ausgebildeten Tieren weitaus eher eine Gefahr ausgeht, als von einem Rottweiler als reinen Familienhund, der zwar Rottweiler ist, jedoch noch nie gelernt hat, dass fremden Menschen in den Arm beißen "fein" ist ? Daran ändert übrigens auch nicht die Neueinführung des Clickertrainings viel, welches den Polizisten so suggeriert, dass die Tiere freudiger Aggressionen entwickeln und ausleben.

Es wird noch viel interessanter: Laut aktuellen Statistiken werden die meisten gemeldeten Beißvorfälle durch drei Rassen verursacht. Durch den deutschen Schäferhund, gefolgt von dem Labrador und dem Border Collie. Dabei werden doch sowohl der Labrador als auch der Border Collie als der perfekte Familienhund angepriesen? Wie ist das also möglich? Zum einen muss man natürlich nachfragen, in welcher Relation die gemeldeten Beißvorfälle stehen, und ob trendbedingt nicht einfach sehr viele Border Collies und Labradore gehalten werden. Natürlich bleibt auch die Frage, wie viele Beißvorfälle überhaupt gemeldet wurden. Schließ´lich könnten Vorfälle, die sich innerhalb eines geschlossenen sozialen Gefüges ereignen, durchaus seltener gemeldet werden.

Zum anderen muss man sich mindestens eingestehen, dass auch ein Labrador oder ein Border Collie gefährlich werden kann. Wenn Sie mich fragen, so würde ich mich entweder für die Abschaffung der Listenhunde und Kampfhundeverordnungen aussprechen, oder für eine ganzheitliche Veränderung der geführten Listen, vor allen Dingen in der Art und Weise der Durchführungen der Wesenstests.

 

Gewaltfreie Hundeschule im Spessart

Dafür verbürge ich mich mit meiner Mitgliedschaft im BVdH - dem Berufsverband der Hundepsychologen.

 

Wir arbeiten ohne jegliche Hilfsmittel, die den Hund einschüchtern, unterordnen, oder zum Bio-Tamagochi degradieren.  Gehen Sie jetzt einen vielleicht für Sie ganz neuen Weg! Einfacher, natürlicher, und mit dem Erfolg eines glücklichen Hundes, der GERNE auf Sie hört.

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